Baby und Hund – Unsere Erfahrung

Sicherlich ist bei dem Thema von besonderer Bedeutung, ob erst das Kind in die Familie kommt oder der Hund bereits da ist. Kommt ein Welpe in eine Familie mit Kindern, dann lernt er von Beginn an, dass sind meine Familienmitglieder und ich habe mich anzupassen und unterzuordnen. In unserem Fall war der Wuffel aber zu erst da und als unser junior geboren wurde, gerade mal ein Jahr alt und in ihrer wilden Zeit.
Wir haben uns sehr viele Gedanken gemacht und auch überlegt ob das gut gehen kann, ob sie eifersüchtig wird, weil wir auf einmal nicht mehr so viel Zeit für sie haben und wie wir auch dem Wuffel gerecht werden können.
 Bereits in der Schwangerschaft gab es die ersten Veränderungen für sie, Herrchen ist abends im Winter meistens alleine mit ihr spazieren gegangen und wenn Frauchen mit war, dann ging es nicht so weit weg und vor allem nicht so schnell. Auch die Spielstunde ist seitdem Herrchens job. Als der kleine Mann dann auf der Welt war, musste unsere Wuffeline das erste Mal in ihrem Leben eine Woche von uns getrennt bei meinen Eltern bleiben. Als wir wieder da waren war die Freude natürlich riesig, wir hatten aber auch so ein kleines, schreiendes Ding dabei. Sie hat schnell gelernt, dass sie fortan nicht mehr die volle Aufmerksamkeit bekommt und ist tagsüber in den Ruhemodus verfallen. Abends haben wir immer darauf geachtet, dass wir ihre Rituale einhalten. Bei ihr ist das auch heute noch eine große Runde spazieren gehen und wenn wir wieder zu Hause sind mit Herrchen spielen und fressen. Das fordert Mausi mittlerweile auch mit anstupsen und zum Spielteppich vorrennen ein. Die beiden lieben sich wirklich und der Sohnemann teilt wirklich Alles mit der Wuffeline. 

Wir haben aber auch einiges dafür getan: 

Als kleines Baby durfte der Hund immer mit dabei sein. Sie darf mit in das Kinderzimmer, durfte mit auf die Krabbeldecke oder auf das Sofa wenn wir die Flasche gegeben haben. Sie wurde niemals ausgegrenzt und immer mit einbezogen. Das geht natürlich mit einem relativ kleinen Hund und ist natürlich auch Einstellungssache. Der junior bekommt ab und zu auch schon mal ein Küsschen und das ist für uns ebenfalls ok.

 Als unser junior dann krabbeln konnte und die ersten Babykekse gefutter hat, haben wir auch damit begonnen ihm das teilen beizubringen. Er durfte ihr schon mal ein Stück Keks geben oder hat ihren Ball mit uns zusammen geworfen. Das Futter und Wasser für den Hund sind aber für den Kleinen tabu. Es gab eine Zeit, da fand er es super im Hundewasser zu plantschen. Das haben wir sofort unterbunden – auch das dem Wuffel kein Knochen weg genommen wird, wenn sie gerade am fressen ist. Natürlich wird der Hund auch nicht gehauen oder getreten sondern nur gestreichelt. Wenn abends Wuffel Spielzeit ist, dann gucke ich mit dem Kleinen zu. Wuffelinchen gibt mittlerweile sogar bei unserem junior Pfötchen.

 Aufpassen sollten Eltern aber immer. Wenn wir nach Hause kommen, dann behalte ich das Kind auf dem Arm bis Mausi mich begrüßt hat. Sie ist stürmisch und so kann es sonst leicht passieren, dass sie den Kleinen unabsichtlich mit einer Pfote erwischt. Auch habe ich die Kleinen nie alleine gelassen und auch heute passe ich immer auf. Der liebste und kinderfreundilchste Hund der Welt kann zuschnappen, wenn das Kind ihm bspw. weh tut – einfach aus Refelx. Außerdem kann ein Hund auch mal Schmerzen haben und sich auf einmal komplett anders verhalten. Es ist und bleibt ein Tier und die kleinen Krabben versuchen auf ihnen zu reiten, an den Ohren zu ziehen und viele andere Sachen zu machen.

 Generell ist es zwar auch mal anstrengend Hund und Kinder unter einen Hut zu bekommen aber ich bin so froh, das die Drei mit ihr groß werden können. Sie lernen den respektvollen Umgang, dass wir Verantwortung für den Hund haben und das auch die Maus ihre Bedürfnisse hat. Natürlich schrenkt es aber auch das Leben ein wenig ein – ich denke jeder Hundebesitzer weiß wovon ich spreche 🙂

Seit die Zwillinge da sind, ist meine Süße in der Rangordnung noch weiter nach unten gerutscht. Die Abendrituale haben wir beibehalten. Wenn sie schläft und ihre Plätze, sind für die Kinder nach wie vor tabu. Die twins füttern sie aber mit der Hand, sie hat noch nie geknurrt und ist super lieb.


Sie ist und bleibt unser Familienmitglied, ich nehme sie mit wann immer es geht und auch wenn es einiges an Organisation mit sich bringt, ich kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen. 

Wie habt ihr das gemacht mit Euren Hunden? Nutzt die Kommentarfunktion und erzählt allen Mamis und Papis welche Tipps und Tricks ihr anwendet, dass zu Hause alle friedlich und mit Spaß zusammen leben.

 

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