Hilfe mein baby zahnt!

Kaum ist das baby ein paar Monate alt, schießen die Zähne im Kiefer ein. So nennen es jedenfalls die Mütter, wenn auf einmal am Zahnfleisch zu erkennen ist oh da tut sich aber was. Bei unserem junior kamen zuerst die Schneidezähne. Bei den Zwillingen die unteren Schneidezähne. Gemerkt haben wir es bei allen drei Kindern daran, dass sie vermehrt gespeichelt und auf allen möglichen Dingen rumgebissen haben. Unser junior hat mit drei bereits alle Zähne, die Zwillinge zahnen derzeit bereits mit Zahn Nr. 8.

Weitere Informationen wann welcher Zahn kommt bei wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Milchgebiss

Besonders die großen Eckzähne – auch Augenzähne genannt – sind sehr schmerzvoll. Unsere Kinder zahnen mit Fieber. Das Thema ist bei Kinderärzten sehr umstritten. Die Einen sagen das Fieber nicht durch zahnen entsteht, sondern der Körper geschwächt ist und es so schnell zu einem Infekt kommt. Unser Kinderarzt sagt dazu, dass Fieber steigert die Durchblutung des Kiefers und sorgt dafür, dass die Zähne besser durchbrechen können.

Aus unserer Erfahrung kann ich berichten, unsere drei bekommen eine laufende Nase, Fieber und sobald der Zahn durch ist, ist Alles genauso plötzlich verschwunden wie es gekommen ist. Unsere fiebern definitiv durch das zahnen und das auch richtig hoch mit über 40 Fieber. Bei diesen hohen Temperaturen ist es wichtig zu wissen, sind die Hände und Füße heiß, ist die neue Solltemperatur erreicht und das Fieber steigt nicht weiter. Sind sie normal temperiert, ist mit einem kleineren Anstieg zu rechnen und sind sie kalt, wird das Fieber steigen. Wadenwickel helfen schnell und effektiv die Temperatur zu senken. Allerdings dürfen diese nicht mit eiskalten Wasser gemacht werden und nur, wenn Hände und Füße warm/heiß sind. Ansonsten wird der Kreislauf sehr beansprucht.

Bei Temperaturen über 40 Grad geben wir besonders zur Nacht auch Zäpfchen. Allerdings beginnen wir immer mit einem Halben, damit die Temperatur nicht so schnell abfällt. Außerdem reicht dies meistens aus, um die Schmerzen zu lindern und das Fieber zu senken.

Was machen wir bei akuten Zahnungsproblemen und was haben wir schon ausprobiert:

Osanit Globolis:

Ein Muss in jedem Familienhaushalt. Bei akuten Zahnungsbeschwerden gebe ich alle 15 Minuten 5 Globolis. Wenn es nicht so schlimm ist oder ich merke er speichelt sehr viel, dann bekommt er die preventiv zwei, dreimal am Tag. Wir fahren damit sehr gut und es schlägt wirklich immer an.

http://www.osanit-osa.de/

Chamomilla Globolis:

Die Wirkung der Kamille wirkt schmerzlindernd und bei Zahnungsbeschwerden beruhigend. Es gibt so genannte Chamomilla – Kinder, da schlagen die Globolis besonders gut an (besser als Osanit). Unser junior ist so ein Kind und ich kann bestätigen das sie besser wirken als die Osanit Globolis.

Dentinox Zahnungsgel:

Ich persönlich versuche meine Kinder möglichst homöphatisch zu behandeln und greife nur ungern zu chemisch hergestellten Medikamenten. Bei den großen Zähnen hat sich Dentinox aber bewährt – es beteubt ein wenig und nimmt größere Schmerzen – wir haben es jetzt auch immer zu Hause. Übrigens beißt mein Kleiner zu, wenn ich versuche ihm das Gel mit dem Finger aufzutragen. Ich nehme immer ein Wattestäbchen, auch Kuhtipp genannt 🙂

http://www.dentinox.de/

Viburcol Zäpfchen (homöphatisch):

Bei Unruhe und Zahnungsschmerzen mit Fieber haben sich die Zäpfchen bewährt. Es dauert ein wenig bis sie wirken aber unser Sohnemann reagiert sehr gut darauf.

http://www.heel.com/Heel-com-Viburcol-German.html

Veilchenwurzel:

Ich habe die bei DM gekauft aber denke in Apotheken und anderen Ketten sind sie evtl. ebenfalls zu bekommen. Als Max kleiner war mochte er die Wurzel gar nicht nehmen. Jetzt mit 1,5 Jahren kaut er schon darauf rum und es scheint ihm zu gefallen. Die Wurzel ist etwas bitter – das mögen nicht alle Kinder.

http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Veilchenwurzel

Kaltes Gemüse:

Besonders als die ersten Zähe kamen, habe ich immer Mohrrüben geschält und dem Kleinen zum darauf rum kauen gegeben. Es war kühl und durch das harte Gemüse wurde der Durchbruch der Zähne erleichtert.

Fieber- und Zahnungszäpfchen (homöphatisch):

die Zäpfchen von Weleda helfen sehr gut bei Zahnungsbeschwerden und Fieber. Wir geben sie bevor wir zu Schmerzzäpfchen oder Fiebersaft greifen.

Wenn die Schmerzen zu groß werden, nutzen wir Schmerzzäpfchen von Ibuprofen. Wir brauchten die bis jetzt nur sehr selten, unsere Kinder sprechen sehr gut auf die Homöphatie an.

Was sich bei uns leider gar nicht bewährt hat sind Beißringe und die Bernsteinkette. Unser Sohnemann nimmt die Beißringe einfach nicht an und schmeißt sie nur in der Gegend rum. Die Bernsteinkette hatte für mich keinen sichtbaren Erfolg oder für ein anderes Wohlbefinden gesorgt. Das mag von Kind zu Kind unterschiedlich sein – unsere trägt jetzt der Hund – soll ja auch gegen Zecken und Flöhe abschrecken.

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