Die Zwillinge werden 1 Jahr – Geschenke

Wie die Zeit rast… vergangenes Jahr wurde mein Babybauch immer dicker und das Leben immer beschwerlicher. Ich hatte immer Sodbrennen, konnte mein Bein nicht mehr alleine in das Auto heben und habe kurz vor Geburt nur noch ganz knapp hinter das Lenkrad gepasst. Die Zwerge kamen bei 37+4 SSW – eine Woche vor der Geburt lag mein Bauchumfang bei guten 1.40 m. Breit wie hoch sozusagen – naja fast.

Wie das erste Jahr mit den Zwillingen und großen Bruder gelaufen ist, erzähle ich in einem anderen Beitrag. Jetzt aber zum Geburtstag. Wir haben Ende August und es sind noch gute 2.5 Monate aber so langsam mache ich mir Gedanken. Vor allem für meinen mini junior ist es sehr schwierig, denn vom Großen ist spielteugmäßig natürlich jede Menge vorhanden.

Wir kaufen auch gerne mal was auf dem Flohmarkt. Somit mangelt es hier zu Hause auch nicht an Baggern, Autos, Bausteinen usw.. Dennoch gehört es für mich, dass die Kinder zum Geburtstag auch etwas zu spielen bekommen. 

Meine Vorbereitungen laufen also. Im Moment mache ich mir Gedanken über:

  • Einladungskarten
  • Kuchen und Torten
  • Tischdeko
  • Geburtstagsshirts ja oder nein
  • Freunde auch einladen oder nur Familie
  • Essen
  • und natürlich Geschenke für Mausi und meinen kleinen mini junior

Heute geht es also um Geschenkideen für meine twins. Bauklötze, little people und Bücher haben wir hier in Massen zu Hause.

Budgetmäßig habe ich mir max. 50 Euro pro Kind gesetzt, für den 1. Geburtstag ist das meiner Meinung nach auch völlig ausreichend.

Beide sollen von uns ein Puky Wutsch oder Pukylino bekommen. Diese werde ich aber versuchen gebraucht zu bekommen, sonst wäre mein gesetzes budget bereits gut verbraucht. Ob das Wutsch oder Pukylino werden wir kurz vor dem Geburtstag entscheiden, je nachdem wie mobil und groß die Beiden sind. Ich persönlich denke aber das es bereits das Pukylino wird.

Mausis Geschenke:

  • Pukylino
  • die erste Weichpuppe 
  • Kuschelschaf

von Oma und Opa wünschen wir uns noch einen Puppenwagen, der dann auch gleichzeitig als Lauflernwagen dient. Ansonsten freuen wir uns über:

  • Bücher
  • Lammfellschuhe für den Winter
  • Leder Krabbelschuhe
  • Geld für das neue Kinderzimmer
  • Bettwäsche für Mädchen

Für meinen Kleinen ist es da schon schwieriger. Er bekommt aber auf jeden Fall

  • Pukylino
  • Kuscheltschaf
  • Kugelbahn

Von der Familie wünschen wir uns

  • Lammfellschuhe
  • Leder Krabbelschuhe
  • Geld für das Kinderzimmer
  • Steckspiel Holz
  • Fühlbuch

    Generell denke ich das es für Lego Duplo oder little people usw. eigentlich noch zu früh ist. Mein Großer konnte damit noch gar nix anfangen.

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    Tagebucheintrag Nr. 2 – Die Zeit danach

    7. Januar 2015

    Heute war der erste Frauenarzttermin, die Nachkontrolle. Er hat neben der normalen Krebsvorsorge auch einen Ultraschall gemacht. Soweit alles ok, wohl noch ein wenig Restflüssigkeit in der Gebärmutter. Diese wird wohl mit der nächsten Regelblutung abgehen oder vielleicht auch eher. Die Vormilch wird von alleine wieder verschwinden. Natürlich gibt es auch Frauenärzte die direkt Abstilltabletten verschreiben aber meiner ist der Meinung , dass der Körper das zunächst alleine hinbekommen wird. Erst wenn dies nicht passiert, werden wir Tabletten nehmen. Diese Meinung teile ich auch und ich bin froh so einen Arzt zu haben.

    Weiterhin haben wir den weiteren Weg unseres Kinderwunsches besprochen. Zunächst werden wir die Regelblutung abwarten, damit der Körper einmal die Gebärmutterschleimhaut abstößt und komplett neu aufbauen kann. Mit dieser Periode werde ich den Pillenzyklus beginnen und mit der Abbruchblutung die Stimmulationsphase der ICSI starten. Somit warten wir jetzt zwei Regelblutungen nach dem Abort,  bis die neue Behandlung beginnt.

    Bei der genetischen Untersuchung unseres verlorenen babies ist keine Auffälligkeit gefunden wurden, der pathologische Bericht steht noch aus – aber auch dort wird kein Ergebnis erwartet. Somit wird es keine Begründung für den Spätabort geben und wir hoffen das es in der kommenden Schwangerschaft normal verlaufen wird. Ich persönlich gehe mit gemischten Gefühlen in die Behandlung. Auf der einen Seite freue ich mich auf die bevorstehende Zeit (auch wenn sie sehr stressig werden wird). Auf der anderen Seite habe ich natürlich Ängste vor der Behandlung und einer möglichen Schwangerschaft. Da wir uns aber ein zweites baby wünschen, gibt es nur diesen einen Weg – also muss ich da durch. Bevor das Alles startet, werden wir zur Sicherheit noch ein Spermiogramm machen, auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass OAT III nun nicht mehr vorhanden sein soll.

    Ein Geschwisterchen für den Großen. Tagebucheintrag Nr. 1 – Unsere Kindewunschgeschichte 2014

    06.01.2015

    Tagebucheintrag Nr. 1 – Spätabort in der 16 SSW und die Zeit danach

    Wir haben bereits einen Sohn. Dieser ist im April 2013 nach der zweiten ICSI Behandlung im Kinderwunschzentrum Bad Münder und in Zusammenarbeit mit meinem wirklich sehr guten Frauenarzt gesund und munter per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen. Wir haben eine ICSI Behandlung aufgrund des schlechten Spermiogrammes von meinem Mann machen müssen. Drei Urologen haben uns bestätigt das es keinen anderen Weg geben wird und wir lieber Lotto spielen sollten, als das wir auf normalen Weg Kinder bekommen könnten. Im Oktober 2014 hielt ich dann unerwartet einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen. Wir konnten es gar nicht glauben, denn ich hatte bereits seit mind. 1 Woche Schmierblutungen und bin immer davon ausgegangen, dass die Regel bald einsetzten wird – was sie aber nicht tat. Also sind wir zum Frauenarzt zum Ultraschall gefahren. Er sagte zu mir: „Sie sind schwanger aber ich kann noch nicht sagen ob die Schwangerschaft intakt ist.“ Ungläubich sind wir wieder nach Hause gefahren. Drei Wochen vorher hatten wir unsere neu geplante ICSI abgesagt, nachdem wir bereits den Behandlungsplan und erste Rezepte zu Hause hatten. Wir haben uns entschieden noch zu warten bis unser Sohnemann zumindest zwei Jahre alt ist – und jetzt – bin ich spontan schwanger geworden. Unglaublich!

    Leider hielt das Glück nur bis zur 15+1 SSW. Bis dahin war im Ultraschall immer alles ok gewesen. Ich selbst habe mir allerdings Sorgen gemacht, denn bei jedem Termin waren wir im Wachstum hinterher. Mal vier Tage, mal sechs Tage und dann wieder vier Tage. Beim Ersttrimesterscreening bei 13+0 SSW hatte das baby eine Größe von 5,7 cm und entsprach somit einem Wert von 12+2 SSW. Unser Frauenarzt fand das unbedenklich, da wir nicht wussten, wann genau ich meine Regel gehabt habe. Generell ging es mir in der Schwangerschaft ganz anders als bei der von unserem Sohnemann. Mir war ständig übel mit erbrechen, Kopfschmerzen, ziehen im Unterleib – besonders schlimm bei ruckartigen Bewegungen und ich hatte das Gefühl das ich körperlich an Grenzen komme. Ich war einfach müde und kaputt. Dazu noch eine Erkältung und in den ersten Wochen bräunlicher Ausfluss (bestimmt über 4 Wochen) und ständig Sorgen das irgendetwas nicht stimmen könnte – vielleicht hatte ich schon unterbewusst eine Vorahnung. Das hat mich alles sehr beunruhigt und nach dem screening sollte unser nächster Termin erst am 07. Januar 2015 sein. Ich weiß nicht warum aber irgendwie habe ich dann versucht einen 3D Ultraschall zu organisieren – zum einen weil ich gehofft habe eine andere Arztmeinung zu bekommen (wegen der Größe) und zum anderen wollten wir Omas und Opas mit dem Geschlecht überraschen. Wie das Leben aber so spielt, gab es vor Weihnachten keine freien Termine mehr. Erst zwischen Weihnachten und Neujahr wieder.  Ich weiß nicht warum aber ich habe mich dagegen entschieden und mir einen weiteren Termin bei meinem Frauenarzt geben lassen – am Samstag, den 20.12.2014.

    19.12.2014

    An dem Tag ging es mir seit langem wieder schlechter. Seit der 13 SSW hatte ich kaum noch Beschwerden mit Übelkeit und Erbrechen aber an dem Tag war mir wieder schlecht. Am Nachmittag habe ich über meinen Bauch gefasst und gedacht: Komisch, warum ist der wieder so weich wie vorher – ich hatte ja schon ein kleines Babybäuchlein. Abends habe ich das Abendbrot wieder nicht bei mir behalten können und ich nahm mir vor am Abend zu schallen (haben ein Gerät für zu Hause) aber da meine Männer schon geschlafen haben, wollte ich sie nicht wecken – also dann Samstag Morgen kurz vorm Arzttermin – einfach für mich zur Beruhigung.

    20.12.2014

    In der Nacht träumte ich, dass wenn ich einen Jungen erwarte, dieser nicht bei mir bleiben würde. Ich bin von diesem schrecklichen Traum wach geworden und habe nur gedacht, ich möchte schallen und hören das es meinem baby gut geht. Es war aber mitten in der Nacht und so musste ich warten. Ich bin in der Nacht noch dreimal wach geworden und habe gedacht, ich möchte schallen. Nachdem wir dann alle wach waren, habe ich sofort nach dem Gerät gegriffen und nach dem Baby gesucht. Es war erstaunlich ruhig im Bauch und im Bett liegend konnte ich keinen Herzschlag finden. Ich suchte bestimmt 30 Minuten und dann sind wir nach unten uns anziehen, weil wir ja einen Arzttermin hatten. Unten habe ich erneut 30 Minuten gesucht und wieder nix gefunden. Wir haben uns beruhigt und sind zum Frauenarzt gefahren. Im Auto habe ich noch gedacht das es eigentlich nicht sein kann, denn wir waren an dem Tag bei 15+1 SSW und da ist es kein Problem gewesen den Herzschlag zu finden. Wir mussten über 2 Stunden im Wartezimmer warten, dann die normale Vorsorge mit der Hebamme – wiegen, Blutdruck usw.. dann zum Ultraschall.
    Ich habe das Bild gesehen, das baby ist gewachsen – aber ich konnte keine Bewegung und keinen Herzschlag mehr erkennen und wusste sofort, dass es tatsächlich gestorben ist. Der Arzt meinte: „Das sieht nicht gut aus“ und bat mich auf die Liege. Dort versuchte er Herztöne zu finden – und es war nur noch eine Linie zu sehen. Unser baby war gestorben. Wir und auch der Arzt hatte Tränen in den Augen. Das baby war vor ca. 1 -2 Tagen gestorben.

    Die Geschichte im Krankenhaus möchte ich Euch hier jetzt ersparen. Ab der 12. SSW muss ein baby geboren werden und das wird durch eine künstliche Geburtseinleitung ausgelöst. Ich habe mich bei der anschließenden Curetage/ Ausschabung für eine Spinalanästhesie entschieden, da ich keine Vollnarkose wollte. Diesbezüglich kann ich Jedem die Angst nehmen, es ist nicht schmerzhaft, ich hatte das Gefühl die Kontrolle zu haben was passiert und für mich war es genau die richtige Entscheidung.

    Die Zeit danach…

    Im Krankenhaus habe ich nur reagiert und konnte noch nicht realisieren was eigentlich passiert ist. Am 22.12.2014 sind wir wieder nach Hause gekommen und haben dann Familie und Freunde informiert. Wir haben von vornherein die Einstellung gehabt, wir teilen die frohe Botschaft und sollte widererwartend etwas schief gehen, dann werden wir das auch offen mitteilen – es ist Natur. Natürlich haben wir nie damit gerechnet das es soweit kommen würde.

    Wir haben für unseren Sohn Weihnachten gefeiert aber in den folgenden Tagen hatte ich auch Zeit über das Geschehene nachzudenken. Ich habe die Situation im Krankenhaus immer wieder erlebt, habe mir die Schuld gegeben, habe mir die Fragen gestellt warum es passiert ist, ob mein Körper versagt hat, warum ist es uns passiert – bei so einer niedrigen Wahrscheinlichkeit in der 16 SSW, habe ich irgendetwas falsch gemacht, wird es wieder passieren usw.??

    Ich habe viel geweint und mit meinem Mann, Familie und Freunden geredet. Das hat mir sehr geholfen. Auch habe ich für mich die ganze Geschichte inkl. aller Details aufgeschrieben und dann habe ich symbolisch Abschied von meinem baby genommen.
    In den Tagen danach habe ich mein baby im Bauch sehr vermisst und viel nachgedacht wie es weiter geht, ob ich eine erneute Schwangerschaft durchstehen kann, welche Alternativen es gibt usw.. Verdrängen wollte und konnte ich nicht, denn bei jedem Gang auf die Toilette wurde ich an das Erlebte erinnert.

    Körperlich ist es so verlaufen, wie es mein Frauenarzt vorhergesagt hat. Die erste Woche hatte ich ein leichtes Unterleibziehen (ich spüre meinen Bauch durch den Kaiserschnitt noch nicht richtig, ich würde also sagen es war regelartig) und leichte Blutungen wie zum Ende der Periode. Auf die Blutung folgte ein leichter bräunlicher Ausfluss, der nach weiteren zwei Tagen ebenfalls verschwunden war.  Jetzt 2,5 Wochen nach der OP, produzieren meine Brüste noch leicht Vormilch und spannen. Außerdem schwitze ich seit dem Eingriff jede Nacht sehr stark. Das kenne ich noch von der Geburt meines Sohnes – der Körper stellt sich hormonell einfach wieder um. Die Hormone spielen sowieso noch verrückt, mal fange ich an zu weinen, dann werde ich sauer oder bekomme Angst um meinen Sohn oder Mann. Auch das kenne ich bereits und zeigt mir das mein Körper auf Hochtouren arbeitet. Vor zwei Tagen hatte ich dann stechen und ziehen im Unterleib – wahrscheinlich hat bereits ein neuer Eisprung statt gefunden. Daran kann man eigentlich nur sehen – wir sind Teil der Natur und der Körper kennt keine Trauer – er stellt sich einfach wieder auf Normalbetrieb um.

    Auch wenn im Netz oft von 3 Monaten Wartezeit zu lesen ist, mein Frauenarzt hat mir schwimmen, baden und auch herzeln direkt wieder erlaubt, als die Blutung aufgehört hat. Auch auf Verhütung können wir verzichten. Der Körper regelt das alleine und wenn er bereit für eine neue Schwangerschaft ist, dann wird es passieren und wenn nicht, dann eben nicht. Bei uns ja sowieso eher unwahrscheinlich.

    Morgen ist der nächste Frauenarzttermin. Eigentlich war es eine Vorsorgeuntersuchung, jetzt ist es die Nachkontrolle. Ehrlich gesagt fällt mir der Besuch sehr schwer. Bei den letzten Untersuchungen konnte ich unser baby sehen – heute weiß ich das es nix mehr zu sehen geben wird. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein Abschluss – dass bei mir alles gut ist und wir fortan nach vorne schauen können. Vielleicht gibt es ja auch einen Befund woran es gelegen hat – auch wenn ich damit nicht

     rechne.

    Psychisch geht es mir heute auch gut. Natürlich habe ich Angst das es noch mal passieren könnte. Besonders beschäftigt mich der Gedanke – die Angst das es in einem noch späteren Schwangerschaftsverlauf passieren könnte. ABER… die Natur hat sozusagen die „Notbremse“ gezogen. Das ist gut und ich selbst konnte es nicht verhindern, mein Körper hat funktioniert wie er sollte und ich habe es auch nicht durch irgendein Fehlverhalten ausgelöst. Ich habe mich auf mein baby gefreut aber es sollte nicht sein. Ich hoffe natürlich das es nicht an irgendwelchen Werten bei mir lag, die jetzt nicht kontrolliert werden wie bspw. Blutgerinnung oder Hormonen oder so. Ich vertraue nach wie vor auf meinen Körper und das es beim nächsten Mal klappen wird. Wir werden nicht aufgeben, denn ich möchte ein (oder zwei) Geschwisterchen für unseren junior und egal wie schwer der Weg auch werden wird, wir werden ihn gehen und am Ende auch schaffen. Ich habe schon eine komplikationslose Schwangerschaft geschafft und weiß das es mein Körper kann. Ich habe bereits zwei Kinder, auch wenn eins davon mein Sternchen ist.

    Hilfe mein baby zahnt!

    Kaum ist das baby ein paar Monate alt, schießen die Zähne im Kiefer ein. So nennen es jedenfalls die Mütter, wenn auf einmal am Zahnfleisch zu erkennen ist oh da tut sich aber was. Bei unserem junior kamen zuerst die Schneidezähne. Bei den Zwillingen die unteren Schneidezähne. Gemerkt haben wir es bei allen drei Kindern daran, dass sie vermehrt gespeichelt und auf allen möglichen Dingen rumgebissen haben. Unser junior hat mit drei bereits alle Zähne, die Zwillinge zahnen derzeit bereits mit Zahn Nr. 8.

    Weitere Informationen wann welcher Zahn kommt bei wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Milchgebiss

    Besonders die großen Eckzähne – auch Augenzähne genannt – sind sehr schmerzvoll. Unsere Kinder zahnen mit Fieber. Das Thema ist bei Kinderärzten sehr umstritten. Die Einen sagen das Fieber nicht durch zahnen entsteht, sondern der Körper geschwächt ist und es so schnell zu einem Infekt kommt. Unser Kinderarzt sagt dazu, dass Fieber steigert die Durchblutung des Kiefers und sorgt dafür, dass die Zähne besser durchbrechen können.

    Aus unserer Erfahrung kann ich berichten, unsere drei bekommen eine laufende Nase, Fieber und sobald der Zahn durch ist, ist Alles genauso plötzlich verschwunden wie es gekommen ist. Unsere fiebern definitiv durch das zahnen und das auch richtig hoch mit über 40 Fieber. Bei diesen hohen Temperaturen ist es wichtig zu wissen, sind die Hände und Füße heiß, ist die neue Solltemperatur erreicht und das Fieber steigt nicht weiter. Sind sie normal temperiert, ist mit einem kleineren Anstieg zu rechnen und sind sie kalt, wird das Fieber steigen. Wadenwickel helfen schnell und effektiv die Temperatur zu senken. Allerdings dürfen diese nicht mit eiskalten Wasser gemacht werden und nur, wenn Hände und Füße warm/heiß sind. Ansonsten wird der Kreislauf sehr beansprucht.

    Bei Temperaturen über 40 Grad geben wir besonders zur Nacht auch Zäpfchen. Allerdings beginnen wir immer mit einem Halben, damit die Temperatur nicht so schnell abfällt. Außerdem reicht dies meistens aus, um die Schmerzen zu lindern und das Fieber zu senken.

    Was machen wir bei akuten Zahnungsproblemen und was haben wir schon ausprobiert:

    Osanit Globolis:

    Ein Muss in jedem Familienhaushalt. Bei akuten Zahnungsbeschwerden gebe ich alle 15 Minuten 5 Globolis. Wenn es nicht so schlimm ist oder ich merke er speichelt sehr viel, dann bekommt er die preventiv zwei, dreimal am Tag. Wir fahren damit sehr gut und es schlägt wirklich immer an.

    http://www.osanit-osa.de/

    Chamomilla Globolis:

    Die Wirkung der Kamille wirkt schmerzlindernd und bei Zahnungsbeschwerden beruhigend. Es gibt so genannte Chamomilla – Kinder, da schlagen die Globolis besonders gut an (besser als Osanit). Unser junior ist so ein Kind und ich kann bestätigen das sie besser wirken als die Osanit Globolis.

    Dentinox Zahnungsgel:

    Ich persönlich versuche meine Kinder möglichst homöphatisch zu behandeln und greife nur ungern zu chemisch hergestellten Medikamenten. Bei den großen Zähnen hat sich Dentinox aber bewährt – es beteubt ein wenig und nimmt größere Schmerzen – wir haben es jetzt auch immer zu Hause. Übrigens beißt mein Kleiner zu, wenn ich versuche ihm das Gel mit dem Finger aufzutragen. Ich nehme immer ein Wattestäbchen, auch Kuhtipp genannt 🙂

    http://www.dentinox.de/

    Viburcol Zäpfchen (homöphatisch):

    Bei Unruhe und Zahnungsschmerzen mit Fieber haben sich die Zäpfchen bewährt. Es dauert ein wenig bis sie wirken aber unser Sohnemann reagiert sehr gut darauf.

    http://www.heel.com/Heel-com-Viburcol-German.html

    Veilchenwurzel:

    Ich habe die bei DM gekauft aber denke in Apotheken und anderen Ketten sind sie evtl. ebenfalls zu bekommen. Als Max kleiner war mochte er die Wurzel gar nicht nehmen. Jetzt mit 1,5 Jahren kaut er schon darauf rum und es scheint ihm zu gefallen. Die Wurzel ist etwas bitter – das mögen nicht alle Kinder.

    http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Veilchenwurzel

    Kaltes Gemüse:

    Besonders als die ersten Zähe kamen, habe ich immer Mohrrüben geschält und dem Kleinen zum darauf rum kauen gegeben. Es war kühl und durch das harte Gemüse wurde der Durchbruch der Zähne erleichtert.

    Fieber- und Zahnungszäpfchen (homöphatisch):

    die Zäpfchen von Weleda helfen sehr gut bei Zahnungsbeschwerden und Fieber. Wir geben sie bevor wir zu Schmerzzäpfchen oder Fiebersaft greifen.

    Wenn die Schmerzen zu groß werden, nutzen wir Schmerzzäpfchen von Ibuprofen. Wir brauchten die bis jetzt nur sehr selten, unsere Kinder sprechen sehr gut auf die Homöphatie an.

    Was sich bei uns leider gar nicht bewährt hat sind Beißringe und die Bernsteinkette. Unser Sohnemann nimmt die Beißringe einfach nicht an und schmeißt sie nur in der Gegend rum. Die Bernsteinkette hatte für mich keinen sichtbaren Erfolg oder für ein anderes Wohlbefinden gesorgt. Das mag von Kind zu Kind unterschiedlich sein – unsere trägt jetzt der Hund – soll ja auch gegen Zecken und Flöhe abschrecken.

    Sind das Zwillinge? Top 5 der meist gehörten Sätze

    Alle Zwillingseltern kennen diese Sätze und liebe Nicht-Zwillingseltern – es ist tatsächlich so. Als ich mit den Zwergen in Bauch mich durch sämtliche facebook Gruppen gelesen habe, was da wohl auf uns zu kommt, dachte ich immer: „Die übertreiben doch bestimmt. Warum sollten so viele Leute einen anquatschen?“

    Jetzt nach 9 Monaten live Erfahrung kann ich sagen: Nein, sie haben nicht übertrieben. Ich komme mir mit meinen 3 Kindern vor wie ein fahrender Zoo. Selbst wenn ich nicht direkt angesprochen werde aber die Leute tippen ihren Begleiter an, starren uns an als ob wir grün mit großen Augen wären, manche versuchen die Kleinen anzufassen… das Einzige was noch nicht passiert ist, dass wir Futter/ Essen bekommen haben. Aber die zwei sind ja auch noch klein. Hier also die Top 5 unserer Kleinstadt und meine Antworten.

    Platz 1: Sind das Zwillinge?

    Ich sage dazu: Ja, dass sind Zwillinge.

    Am liebsten würde ich manchmal sagen, nein, dass ist meine Tochter und das ihr Freund. Sind seit 9 Monaten schon zusammen. Mein Schwiegersohn sozusagen.

    Platz 2: Das ist aber viel Arbeit. Oder?

    Ich sage dazu: Ja, es sind zwei babies, die machen mehr Arbeit als eins. Aber ich kenne es ja nicht anders.

    Am liebsten würde ich in Tränen ausbrechen und sagen haben Sie eine Ahnung? Es ist unbeschreiblich anstrengend, ich mache abends um halb elf noch die Wäsche oder räume auf, der Typ der bei uns wohnt scheint mein Mann zu sein und die zwei können laut sein… Ich sage Ihnen, Sie hätten das nie geschafft. Eigentlich müsste ich mich ins goldene Buch der Stadt eintragen dürfen.

    Ehrlich, klar machen die Beiden mehr Arbeit und ich hätte niemals gedacht das ich das Alles wuppen kann ABER es geht und ich liebe es twins zu haben.

    Top 3: Sind das zwei Jungs?

    Meine Tochter in rosa und mein Sohn in blau. Ich sage dazu:  Nein, ein Junge und ein Mädchen.

    Am liebsten würde ich sagen: Ja zwei Jungs, er steht jetzt schon auf rosa und Glitzer.

    Top 3: Sind die eineiig? (direkt nach 2 Jungs)

    Ich sage dazu: Nein, sind zweieiig. Am liebsten würde ich sagen: Sie scheinen in Bio nicht aufgepasst zu haben, vielleicht lesen Sie es noch mal nach.

    Top 4: Sind die natürlich entstanden?

    Ich sage dazu meist nix, denn meistens kommt direkt danach die Frage ob Zwillinge in der Familie liegen? Dazu sage ich dann, nein – aber einer muss ja anfangen.

    Am liebsten würde ich sagen: Warum fragen Sie das? Ist das wichtig? Sind die jetzt keine echten Zwillinge?

    Top 5 Stillen Sie? Haben Sie gestillt?

    Ich sage dazu: Nicht sehr lange, hat nicht so gut geklappt.

    Am liebsten würde ich sagen: Finden Sie nicht das die Frage sehr persönlich ist? Ich frage Sie ja auch nicht intime Dinge.

    Natürlich antworte ich immer höflich und weiß das die Leute es nicht böse meinen. Für viele ist es unvorstellbar, sie suchen einen Gesprächseinstieg oder können sich den Alltag mit 2 babies einfach nicht vorstellen. Manchen tue ich auch leid, Andere bewundern mich wie das Alles funktioniert. Dennoch werde ich bei wirlich jedem Ausflug angesprochen oder angeschaut, belächelt, symphatisch angegrinst oder bemitleidet. Es ist nicht immer einfach, es nervt manchmal und deswegen würde ich manchmal einfach gerne nicht so höflich antworten. Aber woher sollen die Leute das auch wissen, dass sie bereits die 10. an dem Tag sind die fragen ob es Zwillinge sind.
    Ich könnte die Liste übrigens weiter führen: das eine ist aber jünger oder?, kacken die auch gleichzeitig?, sehen die sich gar nicht ähnlich? usw. usw.

    Ja es sind Zwillinge 🙂

    Herbst Basteltipp: Blätter laminieren

    Der Herbst ist da, die Blätter färben sich und leuchten in den schönsten Farben. Zu Hause beginnen die meisten Mamas mit der Herbstdeko – Kürbisse, Girlanden aus Filz, Äste mit Blättern arrangieren usw…

    Heute möchte ich einen schönen Basteltipp vorstellen – das laminieren im Herbst. Das ist kinderleicht und der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt. Fast deswegen, denn die Blätter, Blüten oder Gräser dürfen nicht zu dick sein, dann passen sie nicht durch das Laminiergerät. Bei einem Waldspaziergang haben wir Blätter in den unterschiedlichsten Formen und Farben gesucht.  Zu Hause habe ich die schönsten Blätter zum trocknen gelegt und am nächsten Tag konnte es dann auch schon los gehen.

    Die Blätter können auch vorher gebügelt werden, so dass sie schön platt werden – wirhaben uns das aber gespart und es hat auch so super funktioniert.

    Schritt 1: Die Blätter auf die Laminierfolie legen und so platzieren, dass sie hinterher gut ausgeschnitten werden können.

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    Schritt 2: Die Folie vorsichtig anheben (Achtung, die Blätter verrutschen sehr leicht) und durch das Laminiergerät schieben.

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    Schritt 3: Die laminierten Blätter einfach mit der Schere ausschneiden.

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    Schritt 4: Nun sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Es können Girlanden gepastelt werde, wunderschöne herbstliche Lesezeichen oder auch Lampenschirme für eine Herbst-Lichterkette. Dazu einfach eine handelsübliche Lichterkette nehmen und die Folie mit vielen Blättern laminieren. Dann die Schirmchen ausschneiden und an der Lichterkette bspw. mit dünnen Kabelbindern oder Kleber fest machen.

     Wir haben Girlanden und Fensterdekoration gebastelt und ich muss sagen das ich vom Ergebnis sehr begeistert bin.  Mit Kindern eine prima Beschäftigung für regnerisches Herbstwetter. Aus den Blättern lassen sich auch prima Figuren zusammen stellen, die dann laminiert werden.

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    Willkommen auf Mamas Welt

    Wer sind wir…

    Wir sind eine 5 köpfige Familie und wohnen mitten in der Heide. Unser Leben wurde durch unseren Großen 3 Jahre, unsere Zwillinge mini junior und Mausi 9 Monate und unseren Wuffel so richtig auf den Kopf gestellt. Bei uns ist immer viel Trubel, Spaß und Action.

    Mein Mann und ich sind Mitte 30, wir wohnen in einem Häuschen mit riesen Garten und fahren mit der Familie gerne campen.

    Warum dieser Blog…

    Wir möchten Euch teilhaben lassen an unserer langen und schwierigen Kinderwunschgeschichte, unserem Alltag mit Zwillingen bzw. 3 kleinen Kindern und zu interessanten Themen wie Essen, Bastelideen, Geschenkideen, Must haves für Eltern usw. informieren

    Lasst Euch überraschen